5 Gründe, warum Sie kein Geld haben (und die Abhilfe)

Leere Taschen„Kein Geld“ zu haben bedeutet nicht, arm zu sein. Im Gegenteil: Sogar viele gut verdienende Menschen behaupten von sich, sie hätten kein oder zu wenig Geld. Woran liegt das? Haben diese Menschen ihr Gefühl für Geld und Wohlstand verloren? Können sie nicht mit Geld umgehen?

Die Antwort ist schwierig. Zumeist liegt es an den Versuchungen unserer Konsumgesellschaft, denke ich. Denn überall werden wir zum Kauf aufgefordert – natürlich auf Pump… „Die Kreditrate kann ich mir leisten“, sagt der Gutverdiener nur allzu oft. Stimmt ja auch: was sind schon 200 EUR, wenn man 3000 verdient?! Die richtige Frage müsste jedoch lauten: „Will ich wirklich für DAS und DAS 12 x 200 EUR, also fette 2400 EUR ausgeben, die ich im Moment nicht habe?!“

Gehen wir also den Dingen mal auf den Grund:  Sie haben kein Geld, weil Sie…

  • hohe Kreditraten zahlen müssen. Siehe oben. Hier die Hypothek fürs Haus – 1200 EUR. Da die Rate für das neue Auto (musste ja unbedingt ein Neu- oder Jahreswagen sein) – 450 EUR.  Dort die Raten für diverse Einkäufe auf Kreditkarte – der Saldo wird nur noch in Raten bezahlt. Für die täglichen „Kleinigkeiten“ bleibt kaum was übrig – der Kreditkartensaldo aber steigt und steigt … so lange wie das Einkommen regelmäßig fließt. Wehe, wenn dieser Einkommensstrom einmal abreißt!

Abhilfe: Teure Konsumgüter verkaufen, Kredite vorzeitig ablösen – und aufatmen. Sie kommen auch mit einem gebrauchten Golf von A nach B. Sie können auch ohne 3D, HDplus und so weiter nette Fernsehabende verbringen.  Und die Winterstiefel  vom letzten Jahr halten bestimmt dieses Jahr auch noch warm. Ging doch früher auch…

  • Geld ausgeben, das Ihnen noch  nicht gehört. Jaa, das machen viele. Das Gehalt kommt erst übermorgen, aber heute gibt es da dieses suupertolle Sonderangebot … also los, überziehen wir unser Konto ein bisschen…  Tante Erna vermacht uns 100.000 EUR – da können wir doch schon  mal ein bisschen Urlaub machen. Kunde X schuldet uns ein vierstelliges Honorar – gehen wir doch einfach jetzt schon ein wenig shoppen – das Geld kommt ja bald…

Oh weh. Ganz schlimme Angewohnheit. Wenn das erwartete Geld dann endlich mal da ist, haben Sie es bereits 2 x wieder ausgegeben!

Abhilfe: Geduld. Vorfreude auf die Ankunft des Geldes pflegen. Zum Beispiel mit einem schönen „Wunschalbum“, in dem wir unsere Wünsche als Bilder, Zeichnungen oder Tagebucheintrag verewigen. Dann ist die Freude viel größer, wenn es mit dem Geld endlich wirklich klappt. Und die Zeit bis dahin ist nicht gar so lang!

  • keinen Überblick über Ihre Finanzen haben. Wenn Sie Ihren Kontoauszug nur einmal im Monat kontrollieren, erkennen Sie möglicherweise nicht rechtzeitig Ihre Finanzlücken. Und kaufen für 100 EUR ein, weil Sie vergessen haben, dass ja da noch diese Abbuchung der Jahresgebühr für die Haftpflichtversicherung war … Böser Fehler!

Abhilfe: Kontrolle. Kontoauszüge sollten Sie einmal wöchentlich kontrollieren. So fallen Ihnen Abbuchungen, mit denen Sie nicht gerechnet hatten, wenigstens eher auf. Noch besser: Sie planen diese Abbuchungen und jährlichen Zahlungen mit ein, indem Sie dafür ein Budget anlegen oder einen kleinen monatlichen Betrag auf ein Sparkonto einzahlen.

  •  immer bargeldlos bezahlen. Forschungen haben ergeben, dass man bargeldlos bis zu 30 % mehr Geld ausgibt als mit dem guten alten Bargeld!  Vor allem mit Kreditkarten. Damit zahlt es sich am leichtesten ;-) Das böse Erwachen kommt dann erst am Monatsende, wenn die erkleckliche Summe unserer „Auf-Pump-Einkäufe“ sich plötzlich im vierstelligen Bereich bewegt… Au weia.

Abhilfe: Bar zahlen. Das schöne Scheinchen klein zu machen ist schmerzhafter als bloß eine Unterschrift irgendwo zu leisten. Und wir überlegen uns dreimal, ob wir den Schein jetzt wirklich für diese oder jene kleine Anschaffung „anreißen“ sollen …

  • zu wenig verdienen. Leider ein häufiger Grund für Finanznöte. Sparsamkeit ist in dieser Situation unabdingbar, hilft aber nicht viel. Das Geld ist am Monatsende einfach weg, weil es sowieso nicht reicht. Weil die Kinder studieren, der Ex nicht zahlt, der Job weg ist.

Abhilfe: Dazu verdienen. „Ha ha. Sehr witzig. Und wie, bitteschön?“ höre ich Sie empört rufen. Es juckt mich in den Fingern, „ganz einfach“ zu schreiben.  Aber ich mache es nicht. Denn so leicht ist es ja nun wieder nicht. Oft fehlt es schon an genügend Zeit, noch ein bisschen Geld nebenbei zu machen.

Doch es ist möglich. Sogar von zu Hause aus, an Ihrem Küchentisch oder heimischen Computer. Studieren Sie dazu doch einfach einmal diese Blog-Artikel aus dem letzten und vorletzten Monat – vielleicht kommt Ihnen dazu gleich eine zündende Idee.

Bildquelle:  © Benjamin Thorn | pixelio.de

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Ein Kommentar to “5 Gründe, warum Sie kein Geld haben (und die Abhilfe)”

  • Netti on 10. August 2013

    Nett gemeint das dazuverdienen, ihnen ist aber klar dass wenn jemand vom Amt abhängig ist auch wenn er unverschuldet in diese Situation geraten ist, dass er das verdiente Geld fast komplett an das Amt abführen muss? Da bleibt kaum etwas stehen. In eingen situatioen darf er sogar garnichts dazuverdienen. Seidenn er arbeitet schwarz. Die frage ist muss es ein Auto sein? Ich fahre Roller ist wesentlich billiger.

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